Geschichte

Geschichte

Anfangs der 90er Jahre führte ein eklatanter Versorgungsnotstand bei der Behandlung von Drogenkonsumierenden in Substitutionsprogrammen dazu, dass 1994 der Verein ARUD gegründet wurde und mit ihm die damalige Arztpraxis BADAL, das heutige Zentrum für Suchtmedizin Basel (ZfS).

Nicht nur der Name der Institution hat sich seit der Gründung geändert, sie war über die Jahre auch an unterschiedlichen Orten in der Stadt zuhause: anfänglich an der Güterstrasse im Gundeli, dann zeitweise zusätzlich an der Martinsgasse und später an der Haltingerstrasse 65 im Kleinbasel, wo kaum sichtbar in der ehemaligen Sauerkrautfabrik im Hinterhof das heutige ZfS betrieben wird.

Seit 2007 führt das ZfS eine Alkoholambulanz, um auch den Bedürfnissen von alkoholkranken Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.

Ehemals und aktuell Drogenkonsumierende werden auch in Basel zunehmend älter und auch körperlich kränker. Aus diesem Grund bietet das ZfS seit vielen Jahren auch eine hausärztliche Grundversorgung und seit 2010 auch infektiologische Spezialsprechstunde an. Diese Entwicklung wurde 2014 mit dem Einbezug von zusätzlichen Praxisräumlichkeiten an der Hammerstrasse 123 gefestigt.