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Entzugsbehandlung
Eine Entzugsbehandlung eignet sich vor allem bei kurzer Opiatabhängigkeit (wenige Monate). Der Opiatentzug kann medikamentös gut unterstützt werden und dauert in der Regel maximal 14 Tage. Anschliessend empfiehlt sich eine stützende Begleitbehandlung zur Aufrechterhaltung der Abstinenz.

Substitutionsbehandlung
Nach einer längerdauernden Opiatabhängigkeit sind meist mehrere Lebensbereiche in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass psychische, körperliche und soziale Aspekte in die Behandlung einbezogen werden müssen. Die Substitutionsbehandlung (z.B. Methadon) stellt in der Regel eine Grundvoraussetzung dar, um wieder eine psychische, körperliche und soziale Stabilität im Leben zu erreichen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann ein behutsamer Entzug des Substitutionsmedikamentes in Betracht gezogen werden. Neben der Behandlung der Abhängigkeitserkrankung sollte eine psychologische Abklärung stattfinden, da bis zu 80% der Betroffenen an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung leiden!

Begleitende ambulante Psychotherapie
Sowohl während und nach einer Entzugsbehandlung als auch während der Substitutionsbehandlung empfiehlt sich eine begleitende ambulante Psychotherapie.

 

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